Jugendarbeit in Weißenthurm seit 1976
Runde Fete an der Feuerwache am Stierweg
2011Weißenthurm. Qualifizierte Jugendarbeit ist einer der wichtigsten Grundsteine für alle Vereine. Dass in Weißenthurm seit über dreieinhalb Jahrzehnten dieser Ideologie erfolgreich nachgegangen wird, zeigt das kommende Wochenende. Die Jugendfeuerwehr Weißenthurm feiert ihr 35-jähriges Bestehen.
Am 5. Juni im Jahre 1976 war es, als der damalige Feuerwehrmann Manfred Dähler mit Wehrführer Klaus Zeyen die Jugendgruppe der Feuerwehr "am Thur" ins Leben rief. Nicht allein durch eine solide feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern insbesondere durch die charakterliche Erziehung, durch Vorbild und Wertvermittlung an die jungen Männer haben sie prägenden Einfluss auf eine Generation von Feuerwehrmännern genommen. Diese Ideale wurden von den später in die Verantwortung als Jugendfeuerwehrwart, Wehrführer oder Wehrleiter stehenden ersten Jugendfeuerwehrmännern an die nachfolgende Generation weiter gegeben. Bis zum heutigen Tag wurden in den Weißenthurmer Reihen über 200 Jugendliche ausgebildet, die ihren Dienst in der aktiven Einheit begonnen haben.
Grund genug, diesen beachtlichen Erfolg nun mit der Jugend auch über die Stadtgrenzen hinweg zu feiern. Am Freitag begrüßt der heutige Jugendwart Nils Klein und sein Team alle kleinen und großen Besucher zur Jugenddisko an der Feuerwache am Stierweg. Beginn ist um 18 Uhr. Auch Liveunterhaltung mit der Tanzgruppe Ladylike oder Maybe und Teens on Thur sind fest im Progamm verankert. Alkoholfreie Cocktails und jede Menge Überraschungen runden das Programm ab. Tagsdrauf stürmen rund 300 Jugendliche aus dem gesamten Landkreis die Straßen in und um Weißenthurm. Beim "Spiel ohne Grenzen" werden rund 19 Jugendfeuerwehren erwartet. Am Nachmittag wird das neue Einsatzleitfahrzeug der Wehr seiner Bestimmung übergeben.
Gemeinschaftsübung schult Teamgeist
Weißenthurm. „Gemeldeter Garagenbrand mit zwei vermissten Person“, dies war die Ausgangssituation für die Jungen und Mädchen der „Thurer“ Jugendfeuerwehr. Unterstützt wurden sie durch die Jugendgruppe der Feuerwehr Braunshausen aus dem benachbarten Saarland. Vor Ort galt es, eine Wasserversorgung aufzubauen, die in einer Notlage befindlichen Personen aufzuspüren und zu räumen sowie den gestellten Brand zu löschen. „Mit dieser Kooperationsübung möchten wir den Kontakt auch über die Grenzen unserer Verbandsgemeinde und des Landkreises intensivieren“, meint Jugendwart Nils Klein. Die beiden Nachwuchsfeuerwehrgruppen kennen sich bereits durch Zeltlager. „Vor allem der Spaß stand hier im Vordergrund und der Lerneffekt war für alle erkennbar.“, meint Thorsten Krause, stellvertretender Jugendwart. Im Anschluss wurde in der Feuerwache am Stierweg noch eine Mahlzeit eingenommen, bevor es für unsere Gäste wieder zurück in das Saarland ging.
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