Jugendarbeit in Weißenthurm seit 1976
BerufsJUGENDfeuerwehr Tag
Kettig/Weißenthurm. Verkehrsunfälle, Brände und Fehlalarmierungen sind die Ursache, weshalb die Jugendfeuerwehren Kettig und Weißenthurm knapp zehn mal ausgerückt sind. Unter dem Motto „Berufsfeuerwehrtag“ bekannt, führten die beiden Jugendfeuerwehren eine knapp 24-Stunden lang andauernde Übung durch, die sich an eine Schicht des Berufsfeuerwehrdienstes lehnen sollte. Eröffnet wurde die Langzeitübung mit einer Schauübung, bei der die beiden Jugendfeuerwehren kooperierend einen Werkstattbrand bezwungen und 3 vermisste Personen gerettet haben. „Hier sieht man die gute Ausbildung, die unsere Jugendlichen genießen. Die Brandbekämpfung wurde schnell und sorgfältig aufgebaut und die vermissten Personen unter Eigenschutz gerettet.“ So Michael Zeyen, Wehrführer der Feuerwehr Weißenthurm. Nachdem die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht wurden, läutete der Gong den ersten großen Einsatz ein: „Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen“. Begleitet durch Aktive Feuerwehrkameraden, die langjährige Erfahrungen in der Ausbildung der technischen Unfallhilfe aufweisen, wurden die beiden Personen schonend und Fachgerecht aus den Wracks befreit. Ausbildungen dieser Art sind für die Feuerwehren in der heutigen Zeit von großer Bedeutung, da der Einsatzschwerpunkt immer mehr in die technische Hilfeleistung fällt.
Um 00:45 Uhr wurden die Jugendlichen für den Höhepunkt der Langzeitübung alarmiert. Zwei brennende Holzstapel stellten die Geschwindigkeit und fachliche Kompetenz der jungen Feuerbestreiter auf die Probe. Mit sechs Rohren bekämpften die Jugendwehren Kettig und Weißenthurm das Feuer, welches leider zu schnell gelöscht worden war.
Nach kleineren Einsätzen, Fehlalarmierungen und einer kurzen Nachtruhe folgte der letzte große Einsatz, ein Chemieunfall, am Umspannwerk. Bekleidet mit zusätzlicher Schutzausrüstung stiegen jeweils zwei Kameraden der Jugendfeuerwehren Kettig und Weißenthurm in den weiträumig gesperrten Gefahrenbereich, um die vermeintlich gefährliche Substanz mittels handbetriebener Pumpe um zu füllen und in Sicherheit zu bringen. Mit den verschiedenen Einsatzszenarien werden die jungen Kameraden und Kameradinnen auf die Vielseitigkeiten eines realen Einsatzes geschult und können zudem, bei solch einer Fülle an verschiedenen Übungen, ihr feuerwehrtechnisches Wissen anwenden und verbessern.
Mit Lötkolben, Hammer und Meißel zum Erfolg
Koblenz/Weißenthurm. Sie sägen, biegen und feilen an Kupferrohren, um aus den Teilen Figuren zusammenzulöten. Oder sie sägen Holzlatten auf Maß, bringen sie am Dachstuhl an und decken diesen mit Ziegeln ein. Andere greifen zum Schweißgerät, nachdem sie zuvor ein Feuerwehrauto aus einem Metallblech geschnitten und gebogen haben. Und eine durch Wasser unterspülte Straße trägt nach fleißigem Schippen, Rütteln und Pflastern wieder den Gabelstapler. Rund 300 Jugendfeuerwehrleute haben die Einladung von Landesfeuerwehrverband und Handwerkskammer (HwK) Koblenz zu den Technik-Workshops angenommen, die jetzt erstmals in den HwK-Berufsbildungszentren (BBZ) im Koblenzer Industriegebiet stattgefunden haben. Ob Dachdecker, Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer oder Schweißer – der Feuerwehrnachwuchs sammelte in einer gelungenen Mischung erste praktische Erfahrungen mit der handwerklichen Berufswelt und Hintergrundwissen für konkrete Einsatzfälle, etwa beim Abstützen eines Dachgebälks oder beim Umgang mit dem Airbag eines Unfallfahrzeugs. Für die Jugendlichen selbst war das Konzept voll aufgegangen. „Es war toll, dass wir hier etwas selber machen konnten“, fand Alexander aus dem Kreisfeuerwehrverband Mayen-Koblenz, der bei den Metallbauern mitmachte. Kreishandwerksmeister und Dachdecker-Obermeister Karl-Heinz Bischoff, der den Workshop für seinen Beruf leitete, bescheinigte den Jugendlichen, dass sie „mit großem Ernst und Eifer an die Aufgaben herangegangen sind und dabei auch viel Freude hatten“. Auch für ihn steht fest, dass „das Konzept stimmig und geeignet ist, Werbung für das Handwerk und seine Berufsvielfalt zu machen“.

Quelle: Handwerkskammer Koblenz
Kreisfeuerwehrtag 2010 in Dieblich
Dieblich / Weißenthurm. Dieses Jahr stellte sich die Feuerwehr Dieblich die ehrenvolle Aufgabe den Kreisfeuerwehrtag, zum gleichzeitigen 100-Jährigen bestehen der eigenen Wehr, aus zu richten. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Alexander Saftig wurden einige Kameraden geehrt, viele verschiedene Stände zur Information der Bürger aufgebaut, aber auch spannende Übungsszenarien vorgeführt. Stark vertreten war ebenfalls der Stand der Jugendfeuerwehren des Kreises Mayen-Koblenz, zu denen auch die Jugendfeuerwehr Weißenthurm gehört. Den jungen Besuchern wurde die Chance gegeben sich ein Bild der Tätigkeitsbereiche des Jugendfeuerwehrmitgliedes zu machen, bekamen Präsentationen von verschiedensten Aktionen geboten und konnten an den aufgebauten Spielen ihre Fingerfertigkeiten unter Beweis stellen. Trotz der sinkenden Bereitschaft junger Menschen sich unentgeltlich der Hilfe anderer bereit zu stellen, zählt der Kreis Mayen-Koblenz stolze 480 Jugendfeuerwehrmitglieder, von denen zirka 100 weiblich und 380 männlich sind. Diese starke Vertretung der Jugendarbeit, aber auch das große Engagement der Jugendlichen sind einige Gründe, weshalb sich diese Gruppe gerne auf diversen Festen sehen lässt.
Gemeinsam ist man stark
Bassenheim/Plaidt/Weißenthurm. „Mein Feuer – dein Feuer“, nach dieser Devise wurde bis vor einigen Jahrzehnten noch bei vielen Feuerwehren gehandelt. Dass diese Einstellung jedoch heut zu tage keinerlei Überlebenschancen mehr hat, haben die drei Jugendfeuerwehren des Landkreises Mayen-Koblenz wieder mal unter Beweis gestellt. Alle zwei Jahre findet bei einer der drei Jugendfeuerwehren eine Großübung statt, welche nicht nur die erlernten Kenntnisse der Jugendfeuerwehrmitglieder fordern, sondern auch das Miteinander fördern soll. Die dieses Jahr in Weißenthurm ausgerichtete Großübung sollte einen Schiffsbrand, der auf den anliegenden Verladekran übergegriffen war, simulieren. Während die Jugendfeuerwehren Bassenheim und Plaidt – unter Berücksichtigung eines angemessenen Sicherheitsabstandes – die Flammen beherrschten, sowie die Wasserentnahme aus dem Rhein sicherstellten, kämpften die Kameraden aus Weißenthurm mit dem Verladekran und der Einsatzstellenabsicherung. Um eventuellen Risiken auf und an dem Wasser vor zu beugen, waren drei Aktive Feuerwehrkameraden mit dem Weißenthurmer Rettungsboot zur Stelle. Nach den Arbeiten an der Einsatzstelle und dem Ausrüsten der Fahrzeuge, versammelten sich die zirka 35 Jugendlichen und 15 Aktiven Feuerwehrmänner und -frauen an der Weißenthurmer Wache, um den Samstag bei einer gemütlichen Grillrunde ausklingen zu lassen. „Eine Tradition, die wir in zwei Jahren mit Freude bei uns in Bassenheim ausführen werden, da dieses, wie auch die angebotenen Aktionen der Kreisjugendfeuerwehr Mayen-Koblenz, das Miteinander fördert“, so Fred Müller, Jugendfeuerwehrwart von Bassenheim.
Neues Dach für die Jugendfeuerwehr
Weißenthurm. Dank großzügiger Spenden der Raiffeisenbank Mittelrhein eG, des Landkreises Mayen-Koblenz, des Kreisjugendfeuerwehrverbandes Mayen-Koblenz, war es möglich, ein neues Gruppenzelt für die Jugendfeuerwehr Weißenthurm zu beschaffen. Erfreute Gesichter bei der symbolischen Übergabe durch Nina Bernd, Marketingleiterin RBM und Kundenberaterin Sabine Petzold. „In den letzten Jahren ist durch den stetigen Anstieg der Mitgliederzahlen der Erwerb eines solchen Zeltes unumgänglich geworden.“, bilanzierte Jugendwart Nils Klein. Wehrführer Michael Zeyen zeigte sich stolz auf das Engagement ortsansässigen Institutionen zum Wohle der „Thurer Jugendarbeit“. Mit einer Breite von 5,90 Meter und einer Länge von sechs Metern wird das neue Zelt der Firma Röder die nächsten Jahre der wachsenden Mitgliederzahlen stand halten.
Höchste Auszeichnung verliehen
Mertloch / Kettig / Weißenthurm. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Mertloch, richteten diese neben den traditionellen „Spielen ohne Grenzen“, die Abnahme der Leistungsspange aus. Vier Jugendgruppen des Landkreises Mayen-Koblenz traten zu dieser anspruchsvollen Prüfung an. Unter ihnen die Gruppe der Jugendfeuerwehren Weißenthurm und Kettig. Die Abnahme unterteilt sich in fünf Aufgabengebiete. Sportliches Können wird den Teilnehmern beim Kugelstoßen, Staffellauf und einer Schnelligkeitsübung abverlangt. In der theoretischen Prüfung müssen die Bewerber Rede und Antwort zu Fragen rund um die Feuerwehr und Allgemeinwissen stehen. Zum Schluss wird die Vorführung eines Löschangriffs in der Gruppe bewertet. Sinn und Zweck des Erwerbs der Leistungsspange ist die Prüfung, in wie fern das feuerwehrtechnische Grundwissen währendder Jugendfeuerwehrzeit vermittelt wurde. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr Die Leistungsspange erhielten: Namen der Jugendlichen
Mit Lötkolben zum Master of Engineering
Koblenz-Oberwerth / Weißenthurm. Azubi- und Studientage - Viele Aussteller, viele Besucher und einige Attraktionen, die den Jugendlichen zeigen sollten, welche Aufgaben in den einzelnen Berufsbranchen zu bewältigen sind. Die Jugendfeuerwehr Weißenthurm nutzte dieses mal ihre wöchentlichen Ausbildungsstunden, um mit den jungen Kameraden auf die Suche nach Berufswünschen zu gehen. Vom Ausbildungsberuf bis zum Studiengang wurde alles geboten, einige Unternehmen stellten sogar Stände zum erproben der eigenen Geschicklichkeit mittels Fahrtrainer, Platinen zum Löten eigener Schaltungen oder zum Kreieren der eigenen Waschlotion.
Brennende LKWs und Wasser ohne Ende
Mülheim-Kärlich / Weißenthurm. Unter dem Motto "1. Blaulichttag MYK" wird dieser Samstag einigen Jugendlichen in Kreis Mayen-Koblenz für längere Zeit schöne Erinnerungen hervorrufen, vor allem unserem Nachwuchs der Jugendfeuerwehr Weißenthurm. Wie jeden Samstag galt auch der 13. März 2010 ganz den Mitgliedern unserer Jugendwehr, welche sich dieses mal der Herausforderung eines brennenden LKWs stellen mussten. Abgesehen von der gespielten Wärmestrahlung, die bei einem solchen Brand entstehen kann, wurden die Jugendlichen auf weitere Gefahrenquellen an der Einsatzstelle sensibilisiert, da sich zum Beispiel direkt über dem Brandherd Abspannungen der Oberleitungen der Deutschen Bahn befanden, und regerechter Verkehr der liefernden Transporter am Güterbahnhof von Weißenthurm geboten war. Nach einigen Minuten hatte der Angriffstrupp die Situation mit dem eingesetzten Schaumrohr im Griff, wodurch schlimmeres verhindert werden konnte. Nach einer schmackhaften Stärkung auf der Feuerwache war es dann endlich soweit und die jungen Feuerwehrmänner und -frauen konnten sich unter dem Motto des "Blaulichttages" im Tauris-Freizeitbad in Mülheim-Kärlich, welcher unter der Schirmherrschaft des Landrates Dr. Alexander Saftig stand, austoben und die tollen Angebote der Kreisjugendfeuerwehr nutzen. "Ein toller und abwechslungsreicher Tag, der unseren Mitgliedern einiges Lehrreiches, aber auch viel Spaß und Freude gebracht hat", so stellvertretender Jugendwart Thorsten Krause.
Proppertage
Weißenthurm. Bereits zum 10. Mal initiierte der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Weißenthurm (VVV) zusammen mit dem Vereinsring am Samstag, den 20. März 2010, die erfolgreichen „Propper Tage“. Ziel war es auch in diesem Jahr, die Weißenthurmer Straßen unter dem Motto „es ist deine Stadt - und alle Helfen mit, damit sie sauber bleibt“ von unachtsam weggeworfenem Müll zu säubern.
Unter den an den beiden Tagen insgesamt rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beteiligten sich auch Mitglieder und Mitgliederinnen der Jugendfeuerwehr Weißenthurm an diesem sozialen Projekt. Fahrräder, Schuhe, Kleidungsstücke, leere Flaschen und vieles weitere fanden die Jugendlichen zusammen mit Jugendwart Nils Klein und stellvertretendem Jugendwart Thorsten Krause im Gebiet des Naturspielplatzes, sowie den Grünanlagen an der Auf- und Abfahrt der B256. Nach einer Stärkung in der Sporthalle der Realschule Plus Weißenthurm ging es dann zum Höhepunkt, einer Tombola, bei der viele junge, aber auch erwachsene "Saubermacher" schöne Preise gewinnen konnten. Den Hauptpreis gewann unser stellvertretender Jugendwart Thorsten Krause, ein randvoll gefüllter Essenskorb mit allem was man zum Überleben braucht.
Jungs und Mädchen aktiv beim „Reinemachen“ dabei
Weißenthurm. Bereits zum 10. Mal initiierte der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Weißenthurm (VVV) zusammen mit dem Vereinsring am Samstag, den 20. März 2010, die erfolgreichen „Propper Tage“. Ziel war es auch in diesem Jahr, die Weißenthurmer Straßen unter dem Motto „es ist deine Stadt - und alle Helfen mit, damit sie sauber bleibt“ von unachtsam weggeworfenem Müll zu säubern. Unter den an den beiden Tagen insgesamt rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beteiligten sich auch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Weißenthurm an diesem sozialen Projekt. Fahrräder, Schuhe, Kleidungsstücke, leere Flaschen und vieles Weitere fanden die Jugendlichen zusammen mit Jugendwart Nils Klein und seinem Stellvertreter Thorsten Krause im Gebiet des Naturspielplatzes sowie den Grünanlagen an der Auf- und Abfahrt der B256. Nach einer Stärkung in der Sporthalle der Realschule Plus Weißenthurm ging es dann zum Höhepunkt, einer Tombola, bei der viele junge, aber auch erwachsene "Saubermacher" schöne Preise gewinnen konnten. Den Hauptpreis gewann der stellvertretender Jugendwart Thorsten Krause, ein randvoll gefüllter Korb mit Speisen und Getränken die man zum Überleben braucht.
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